Weißt du eigentlich, was Nachhaltigkeit ist?

  • Rieke Nedderhoff

Nachhaltigkeit. Was ist das genau?

Man hört und liest diesen Begriff überall, aber was bedeutet er überhaupt? Wenn ich mal das Fahrrad statt dem Auto nehme, bin ich dann nachhaltig? Ist der Kauf von Biogemüse nachhaltig und inwiefern hat die Vermeidung von Plastik was mit Nachhaltigkeit zu tun? Ich will es dir erklären und versuche dabei nicht in klassischen Phrasen wie: Es ist alles unsere Schuld!, Wir müssen unser Verhalten ändern! oder Unser Konsum macht die Erde kaputt!, zu enden. Warum ich das nicht will? Ich denke wir wissen alle um den aktuellen Stand unseres Planeten bescheid, nur fehlt manchen der Schubs in die richtige Richtung. Genau den möchte ich dir mit ein paar Tipps geben, jedoch will ich dir vorher noch erklären, was der Begriff Nachhaltigkeit überhaupt bedeutet. 

Nachhaltigkeit. Kurz und knapp. Das grundsätzliche Prinzip der Nachhaltigkeit lautet, dass nicht mehr verbraucht werden darf, als nachwachsen kann. Demnach ist die Vision der Nachhaltigkeit unser aller Leitbild für eine zukünftige Entwicklung. Diese bezieht sich beispielsweise auf den Klimawandel oder auch auf die wachsende Ressourcen- und Trinkwasserknappheit. Eigentlich super einfach zu verstehen, nur muss es auch umgesetzt werden. Wie du das machen kannst? Dazu komme ich noch.

Was hat Plastik jetzt mit Nachhaltigkeit zu tun? Du ahnst es schon, natürlich nichts. Plastik galt bei seiner Entdeckung als ein Wunder und gilt als Überbegriff für synthetische und halbsynthetische Kunststoffe. Durch den wachsenden Konsum und dem Fakt, dass synthetische Kunststoffe für die Herstellung Erdöl benötigen und dieses nunmal nicht schneller "wachsen" kann, kommt man zu dem Entschluss, dass synthetische Kunststoffe schonmal nicht nachhaltig sind. Ein Großteil aller Kunststoffe wird nunmal synthetisch hergestellt, was das Ganze leider nicht besser macht. Was also gegen Plastik tun?


Hier kommen meine Tipps:

  • Lasse es mit den überflüssigen Einwegprodukten sein! Für Frischhaltefolie, Trinkhalme, Wattepads und Co. gibt es mittlerweile so viele umweltfreundliche Alternativen, die du immer wieder wiederverwenden kannst! Unsere Partner-Unternehmen wie Gaia oder Planet Bamboo haben tolle Alternativen für einen plastikfreien Alltag entwickelt, die für dich keinen Unterschied machen werden. 

  • Vergiss “To Go” und nimm lieber “To Stay”! Stündlich werden in Deutschland 320.000 To-go-Becher verkauft. Pro Jahr sind das rund 2,8 Milliarden Einwegbecher... Jetzt mal ehrlich, To-go-Becher sind mittlerweile doch eh out, oder? Das liegt daran, dass du deinen Kaffee unterwegs auch ganz einfach in deine eigene Flasche füllen lassen kannst! So sparst du Müll und hast dafür ein stylische Flasche und keinen öden Becher in der Hand. Wie wäre es denn zum Beispiel mit der Flasche von FLSK. Die hält deinen Kaffee nicht nur 24h warm, sondern im Sommer auch deinen Eiskaffee 18h kalt! Zusätzlich sieht sie natürlich auch absolut hochwertig aus und ist ein toller Begleiter an einem stressigen Arbeitstag.

  • Achte auf die Inhaltsstoffe! Ob Putzmittel oder Kosmetikprodukt, Mikroplastik versteckt sich in so vielen verschiedenen Produkten, da verliert man schnell die Übersicht. Deshalb möchte ich dir die Produkte von Klaeny und Jean & Len ans Herz legen. Ihre Inhaltsstoffe sind frei von Mikroplastik und somit nicht gefährlich für deine Haut und Gesundheit. Achte bei deinem nächsten Einkauf einfach mehr darauf, was du da genau in der Hand hältst.

  • Augen auf! Und das meine ich ernst. Es gibt so viele, tolle Unternehmen, die ihre Produkte nachhaltig herstellen. Manchmal muss nur genauer hingeguckt werden: Auf das Material, die Produktionsstätte oder bestimmte Zertifizierungen. Ein schönes Beispiel sind Cork & Crochet, SALZEN oder Woodcessories: Diese Firmen stellen ihre Produkte aus nachhaltigen Materialien her, die somit nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch einen tollen Look mit sich bringen. 



Warum also nicht direkt starten und deinen Alltag ein wenig nachhaltiger gestalten? Hier findest du nochmal alle empfohlenen Produkte, die dir helfen langsam vom Plastik loszukommen. Viel Spaß damit!

Du möchtest noch mehr gegen den Plastikmüll und für die Umwelt tun? Dann guck dir doch mal die Organisation RhineCleanUp an! Bei CleanUp-Aktionen treffen sich Gruppen in verschiedenen Städten am Rhein, um den Fluss vom Müll zu befreien, der sonst leider schnell im Meer landen kann. Eine tolle Aktion, die im Team nochmal mehr Spaß macht!

 

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Quellen: Brandes, E. (2021): WWF. Sieben Fakten über Nachhaltigkeit. URL:https://www.wwf.de/zusammenarbeit-mit-unternehmen/edeka/sieben-fakten-ueber-nachhaltigkeit 
Brandes, E. (2020): WWF. Zehn einfache Tipps zur Vermeidung von Einwegverpackungen und Plastik im Alltag. URL: https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/tipps-zur-plastikvermeidung/plastik-im-alltag-vermeiden
Ludwig, J. (2014): Fluter. Breaking Mad. URL: https://www.fluter.de/breaking-mad
Resch, J., Müller-Kraenner, S. (o. J.): Deutsche Umwelthilfe. Becherheld*in - Mehrweg-to-go. URL: https://www.duh.de/becherheld-problem/
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